16.12.2018
Dirk Hülsemann, Soest
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Dirk Hülsemann, Soest
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© Dirk Hülsemann
Dirk Hülsemann, Soest
2018 Hagen, Freilichtmuseum

Das LWL Freilichtmuseum Hagen
veranstaltete am Wochenende 21. und 22. Juli 2018
Handwerkervorf├╝hrungen des Mittelalters unter dem Namen
ÔÇ×Potgeiter, Bilderbakker & Co ÔÇô Mittelalterliches Handwerk erlebenÔÇť.


  Allen Handwerkern wurde nach M├Âglichkeit ein passender Platz angeboten. So konnte ich, neben der alten Goldschmiede des Museums, im Haus der Gerber meine M├╝nzerwerkstatt aufbauen. Obwohl das Wochenende sehr hei├č war, bot das alte Fachwerkhaus eine angenehme Raumtemperatur, sodass viele Besucher schon deshalb sich l├Ąnger bei mir aufhielten.







Nachdem ich meine Werkstatt eingerichtet hatte, stand f├╝r mich das Wochenende im Zeichen des Wei├čsiedens.
 

 


Freilich geht es in meiner Werkstatt kleiner zu, so komme ich mit meiner kleinen Tongrape, im Bild rechts oben, gut aus.


Hier mal zum Vergleich was die Knechte so im 16. Jahrhundert sieden mu├čten.




Nachdem die schwarzen ausgegl├╝hten Rohlinge in Kochsalz und Weinstein aufgekocht wurden und so ihre wei├če Farbe erhielten, ging es ans Trennen der zusammen geklebten Rohlinge.
 


Die Rohlinge werden dazu mit samt der L├Âsung einfach in ein Sieb gekippt und danach in sauberen Wasser ausgesp├╝lt. Dieses Sieb ist eine neue Errungenschaft f├╝r meine Werkstatt. Es ist mit einer langen Holzstange ausgestattet. Somit kann ich das Sieb bequem in den Ofen schieben.

 

Nach kurzem Erw├Ąrmen k├Ânnen die Rohlinge hochgeschleudert werden. Der Vorgang erinnert an das Wenden eines Pfannkuchens, bei dem man allerdings nur auf einen aufpassen muss. Bei den M├╝nzrohlingen muss man auf viele aufpassen.






Es hat sich gezeigt, dass der Meister auch diese Lehrlingst├Ątigkeit noch beherrscht.
 



Wie immer nach getaner Arbeit: Essen und Beten.

 




Abschlie├čend noch einige Schnappsch├╝sse von Frau Uta Wenning Kuschel


Vorf├╝hrung des Stempelschnitts.





Jugendliche Unterst├╝tzung beim M├╝nzen schlagen.
 

. . . die Seite für handwerlichen Schmuck und Repliken finden sie wie gewohnt unter > www.dirkhuelsemann.de <. . .
Die besondere Münze
Soest prägte die erste städtische Kupfermünze in Westfalen 1559
Ein einseitiger Heller
Westfalens kleinste Münze
Mit 0,11g und einem Durchmesser von 6 bis 7 mm stellt diese zierliche Münze die kleinste westfälische Münz- einheit des Mittelalters dar.
Sie ist in der Zeit 1261 - 1274 unter Erzbischof Engelbert II in Soest geprägt.

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